Lehrstuhl fml
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RFID-Systeme am Lehrstuhl fml

RFID-Hardware

  • Reader
    Eine Vielzahl an RFID-Lesegeräten von unterschiedlichen Herstellern mit dem Schwerpunkt auf UHF-RFID (LF- und HF-Reader ebenfalls vorhanden) werden anwendungsspezifisch eingesetzt und teils gegeneinander verglichen und bewertet.
  • Antennen
    Je nach Einsatzgebiet des jeweiligen RFID-Systems stehen unterschiedliche Antennen mit verschiedenen Eigenschaften (Öffnungswinkel, Richtgewinn, Größe etc.) zur Verfügung.
  • Transponder
    Verschiedene Transponder (wet/ dry Inlays, Hardtags) unterschiedlicher Hersteller werden laufend auf ihre Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit mehrerer Applikationsmaterialien getestet.
  • Sonstiges
    RFID-Handhelds, RFID-Etikettendrucker, Multiplexer, HF-Kabel, Stecker etc.

 

System Mojix

  • STAR (Space Time Array Reciever) und Master Controller
    Der Lehrstuhl fml unterhält eine Demonstrationsanlage für das Lokalisieren von Objekten, z.B. Gütern, mittels dem System Mojix der Mojix Inc. Durch den im Mojix System wesentlichen STAR (Space Time Array Receiver) ist es möglich nicht nur die Identität der Objekte zu erkennen, sondern im gleichen Schritt auch eine 3D-Position des Gutes zu bestimmen. Hierfür sind die zu lokalisierenden Objekte mit einem passiven RFID-UHF Transponder gekennzeichnet, deren Bewegung in der Lokalisierungsumgebung verfolgt werden kann. Gängige RFID-Systeme setzen hier bisher üblicherweise auf aktive Transponder mit eigener Energieversorgung.
    Der Aufbau dieser Demonstrationsanlage ist flexibel an Testszenarien anpassbar und befindet sich in der Versuchshalle des Lehrstuhl fml, so dass hier auch eine für die Logistik typische Einsatzumgebung Bestanteil der umzusetzenden Testszenarien sein kann.
    Folgende Komponenten sind desweiteren Bestandteil des System Mojix:
  • 6 x eNode, Wireless
    Im System Mojix wird zur Lokalisierung die Sende- und Empfangseinheit des RFID-Systems getrennt, wobei diese eNodes mit zugehörigen Antennen die Sendeeinheit zur Aktivierung der zu lokalisierenden und identifizierenden Transponder darstellen. Der Lehrstuhl verfügt über wireless eNodes, deren kommunikationstechnische Integration in das System Mojix über das 433 MHz Band erfolgt. Durch diese kabellose Anbindung sind sie in Versuchen sehr flexibel umzustellen und anzupassen.
  • 24 x Antennen MTI
    Diese Patch-Antennen für die eNodes im System Mojix zeichnen sich durch einen großen Öffnungswinkel und hohe Verarbeitungsqualität aus.
  • Mojix Vision
    Zur Event-gesteuerten Identifikation und Lokalisierung von getaggten Objekten dient das Zusatzsystem Mojix Vision. Durch das Erkennen von im Vorfeld definierten Bewegungsmustern kann dieses Kamera-basierte System Events erkennen und Steuerungsbefehle an den Mojix STAR übergeben.

 

Mess-Equipment

  • Tagformance Lite (Voyantic)
    Zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit des Transponders wird am Lehrstuhl fml das System Tagformance Lite der Fa. Voyantic eingesetzt. In Abhängigkeit der Frequenz (zwischen 800 und 1000 MHz) wird ermittelt, inwiefern die Leistungsfähigkeit von den weltweit verwendeten Frequenzbändern (EU, US, [JP]) abhängt. Zudem kann die Verstimmung des Transponders bei der Applikation auf unterschiedlichen Untergründen veranschaulicht werden. Dazu wird über den Frequenzbereich hinweg die jeweils minimal erforderliche Leistung ermittelt, bei welcher der Transponder einen vollständigen EPC an das Messsystem zurücksendet. Ausgewertet wird i. d. R. die mit Hilfe einer vorangegangenen Kalibration errechnete theoretische (Vorwärts-) Lesereichweite.
  • Spectrum Analyser Rohde&Schwarz FSL3
    Mit der am Lehrstuhl fml zur Verfügung stehenden Messtechnik kann das Spektrum der Funkübertragung aufgezeichnet sowie mögliche Störer auf derselben Frequenz identifiziert werden.

 

Sonstiges

  • RFID-Gates (praxisnahe Versuche)
    Um den Materialfluss in einem Unternehmen zu tracken, werden RFID-Gates in verschiedenen Bauformen eingesetzt. Am Lehrstuhl fml sind RFID-Gates in verschiedenen Größen und Ausprägungen vorhanden. So kann eine Transpondererfassung für Behälter auf einer Fördertechnik, aber auch eine Erfassungen von Paletten beim Transport durch Gabelstapler untersucht werden.
  • Linear-Testbahn (teilsynthetische Versuche)
    Mit der automatisierten Testbahn können verschiedene Szenarien bereits im Vorlauf zu einer prototypenhaften Installation unter umfangreicher Parametervariation durchgeführt werden. Die Testbahn erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 10 m/s und kann somit bspw. Gabelstaplerfahrten durch ein RFID-Gate simulieren. Zudem können verschiedene Positionen auf der 12 m langen Bahn reproduzierbar angefahren werden. Transportiert werden können sowohl einzelne Behälter als auch ganze Paletten oder Gitterboxen, je nachdem welche Anwendung untersucht werden soll.
  • Messkammer mit Drehteller (synthetische Versuche)
    Grundlagenversuche zur Qualifizierung von Transpondern werden i. d. R. in der Messkammer des Lehrstuhls fml durchgeführt. Die Messkammer mit Abmessungen von ca. 2 m x 1 m x 1 m ist komplett mit Absorbermaterial verkleidet und verhindert bei hochpräzisen Messungen so Reflexionen und Störungen von außen. Mit Hilfe einer integrierten Drehvorrichtung kann zudem das Antennendiagramm des jeweiligen Transponders aufgezeichnet werden. 

 

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Ansprechpartner 

Benjamin Molter, M.Sc.

 

Tel  +49.89.289.15948
Fax  +49.89.289.15922
E-Mail: benjamin.molter@tum.de

Raum MW 0510

 

Johannes Zeiler, M.Sc.

 

Tel  +49.89.289.15936
Fax  +49.89.289.15922
E-Mail: johannes.zeiler@tum.de

Raum MW 1590e

 

Dipl.-Ing. Johannes Lechner 

 

Tel  +49.89.289.15933
Fax  +49.89.289.15922
E-Mail: jlechner  [at] tum.de

Raum MW 1590D